pro grün Paderborn

Arbeitsgemeinschaft der Paderborner
Natur- und Umweltschutzverbände
Unsere Einwendungen
gegen das
müllverbrennende
sogenannte Heizkraftwerk Mönkeloh
Zusammenfassung:
Einwendung (PDF, 13 Seiten)
Verschiebung der Anhörung (PDF, 2 Seiten)
Stellungnahme des BUND (PDF, 46 Seiten)
Einwendung zum ursprünglichen Antrag
Die Einwände der Paderborner Umweltschutzverbände werden im Namen de
Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V.
(LNU), Arnsberg, eingelegt, da diese ggf. auch klageberechtig ist.
Dabei werden wir durch die Kanzlei Dalka, Paderborn, vertreten.
Die Einwendung (Anschreiben) könnte vereinfacht
wie folgt zusammengefasst werden:
- Eingangskontrolle:
- Es fehlt eine wirksame Eingangskontrolle für die angelieferten Brennstoffe
- Verkehr:
- Es fehlen Angaben zur Verkehrsbelastung
- Lufthygenie:
- Fehler im Gutachten
- Ausbreitungsberechnung:
- Fehler im Gutachten
- Wetterdaten:
- Lippspringe ist nicht Padeborn-Mönkeloh
- Schornstein:
- Fehler, die zu falschen Emissionen und Immissionswerten führen
- Feuerungswirkungsgrad:
- Keine Angaben, wie die gesetzliche geforderten 75% erreicht werden.
- Wärmenutzungsgebot:
- Nach den gesetzlichen Vorgaben ist die entstehende Wärme zu nutzen.
- Brandschutz:
- Unzureichend.
- Bodenbelastung:
- Keine Angaben vorhanden, insb. nicht für die umgebenden Äcker und Wiesen.
- Auswirkungen auf Grund- und Oberflächenwasser:
- Keine Angaben
- Naturschutzgebiete:
- Keine Angaben über die Auswirkungen, z.B. im FFH Ziegenberg
- Umweltverträglichkeit:
- Unzureichend und oberflächlich
Wesentliche Änderungen
In der Zwischenzeit hat die zukünftige Betriebsgesellschaft KMG derart umfangreiche Änderungen
eingereicht, dass aus unserer Sicht eine andere Anlage als ursprünglich beantragt errichtet werden soll.
Daher wird eine
Verschiebung der Anhörung beantragt.
Stellungnahme des BUND
Sehr umfassend und detailliert ist die
Stellungnahme des BUND (Anschreiben),
erarbeitet durch Ingo Gödeke, unterstützt durch unseren Vorsitzenden Fritz Buhr.
Darin wird auch begründet, warum es sich nicht um ein Kraftwerk, sondern um eine Müllverbrennungsanlage handelt.
Weitere Stellungnahmen
liegen uns derzeit zur Veröffentlichung nicht vor.