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Verkarstung in Mönekloh


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Diese Aufnahme vom November 2007, wenige hundert Meter entfernt im Steinbruch der Zementwerke Heidelberg Zement aufgenommen, zeigt, wie es im Untergrund aussieht: Der Verkarstungsprozess ist sehr weit fortgeschritten und Niederschlagswasser kann ungehindert und ungefiltert bis ins Grundwasser absinken. Zudem würden saure Niederschläge - insbesondere die aus der MVA - den natürlichen Verkarstungsprozess noch beschleunigen.

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Hier eine natürliche Kaverne im Steinbruch Heidelberg Zement, aufgenommen im vergangenen November. Derartige Kavernen und Klüfte sind auf natürlichem Wege entstanden durch Auswaschungen und können überall im Bereich des Offenen Karstes erwartet werden. In diesem Fall tat sie sich beim Abbau des Kalksteins plötzlich und unerwartet auf.

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Solche Höhlen bleiben unbemerkt unter der Oberfläche, bis die Last zu gross wird oder die Deckfläche zu stark erodiert ist. Dann bricht die Decke ein.
An der Oberfläche entstehen dann sogenannte Erdfälle (Dolinen), die wie Bombentrichter aus dem II. Weltkrieges aussehen, so etwa im benachbarten Haxter Grund. Diese Situation läßt Befürchtungen aufkommen für die Standsicherheit des 94 m hohen Kamins und das 50 m hohen Kesselhauses der geplanten MVA. Bei Setzungsrissen in den Gebäuden würden Schadstoffe, gerade Sickerwässer aus dem Brennstoffbunker, durch die wassergängigen Klüfte ins Grundwasser absinken.

Dies ist der Hintergrund zu unserer Pressemitteilung vom Januar